»Casa Quemada - Tigua«
Auf
dem Weg von Latacunga nach Zumbahua fährt man durch die Region
“Tigua”, die durch ihre naive Malerei bekannt ist. Die Berge um
den Ort "Casa Quemada" bieten bei gutem Wetter einen
Panoramablick auf schneebedeckte Vulkane und zur Kraterlagune
Quilotoa.
In
einer Höhe von etwa 3800 m leben
155 Familien. Den Ortskern bilden die Kirche, die Krankenstation, die
Schule und ein Versammlungshaus in dem sonst stark zersiedelten Dorf.
Viele der etwa 70 Schulkinder haben einen Fußweg von mehr als
einer halben Stunde bis zum Zentrum. Die Schule wird an den
Sonnabenden von der weiterführenden Schule genutzt. Einen
Kindergarten gibt es nicht. Etwa 70 Kinder im Alter bis fünf
Jahre werden wöchentlich von einer Erzieherin besucht, um die
Familien bei der Erziehung zu unterstützen.
In »Casa Quemada« und den umliegenden Orten fehlt es an
der Umsetzung verschiedener Aufgaben, zum Beispiel der Versorgung mit
Trinkwasser, Abwasserentsorgung, Verbesserung der Bedingungen in den
Schulen oder der Organisation von Bildungsveranstaltungen.
Die
Verbesserung der Lebensbedingungen könnte oft eine leichte Sache
sein, wenn sie nicht
durch Interessenkonflikte, mangelnde Organisation
oder fehlende Bildung behindert würde.
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