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Der Ort "Casa Quemada"

»Casa Quemada - Tigua«20090528_1100248500_casa_quemada.jpg

Auf dem Weg von Latacunga nach Zumbahua fährt man durch die Region “Tigua”, die durch ihre naive Malerei bekannt ist. Die Berge um den Ort "Casa Quemada" bieten bei gutem Wetter einen Panoramablick auf schneebedeckte Vulkane und zur Kraterlagune Quilotoa.

In einer Höhe von etwa 3800 m leben 155 Familien. Den Ortskern bilden die Kirche, die Krankenstation, die Schule und ein Versammlungshaus in dem sonst stark zersiedelten Dorf. Viele der etwa 70 Schulkinder haben einen Fußweg von mehr als einer halben Stunde bis zum Zentrum. Die Schule wird an den Sonnabenden von der weiterführenden Schule genutzt. Einen Kindergarten gibt es nicht. Etwa 70 Kinder im Alter bis fünf Jahre werden wöchentlich von einer Erzieherin besucht, um die Familien bei der Erziehung zu unterstützen.

 

In »Casa Quemada« und den umliegenden Orten fehlt es an der Umsetzung verschiedener Aufgaben, zum Beispiel der Versorgung mit Trinkwasser, Abwasserentsorgung, Verbesserung der Bedingungen in den Schulen oder der Organisation von Bildungsveranstaltungen.

Die Verbesserung der Lebensbedingungen könnte oft eine leichte Sache sein, wenn sie nicht durch Interessenkonflikte, mangelnde Organisation oder fehlende Bildung behindert würde.

 
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