Projekt Entstehung 
Roberto, Heimleiter des Kinderheimes »Jardin del Eden«,
war mit einer befreundeten deutschen Familie Anfang 2005 unterwegs
auf Abenteuertour. Er wollte einen ehemaligen Jungen des Kinderheimes
besuchen, der oft weggelaufen war.
Nach einigem Suchen fanden sie auch das Dorf und sprachen mit dem
Jungen. Auf der Rückfahrt bekamen sie Durst. Da entdeckte der
deutsche Freund am Feldrand einen Bauern beim Kartoffeln
hacken, den er fotografierte und dann fragte, ob es in
der Nähe einen Laden gäbe oder wo man eine Cola bekommt.
Der Bauer sagte nur etwas von 25. Der Freund ärgerte sich, dass
der Bauer für so eine billige Auskunft Geld haben wollte. Zum
Glück kam Roberto hinzu und verstand. In »25« (so
die gängige Abkürzung für »25. Dezember«)
sei eine Fiesta, weil das Dorf an das Elektrizitätsnetz der
Provinz angeschlossen worden war. Seitdem war Roberto mit
verschiedenen Leuten im Dorf »25. Dezember«. Sie brachten
Decken, Kleidung und Medikamente, um die Bewohner zu unterstützen.
Wir bekamen bei einem Besuch im März 2006 einen ersten Eindruck
vom Dorf »25«. Bei all dem sollte es nicht bleiben.
Weitere Gespräche zwischen Roberto und verschiedenen
Verantwortungsträgern machten deutlich, dass eine intensivere
Hilfe nötig ist, um die Lebensbedingungen wirklich zu verändern.
Von allen Seiten wurde eine stärkere personelle Unterstützung
gewünscht. Wir haben uns nach längerem Überlegen dazu
entschlossen, diese Aufgabe zu übernehmen.
Im ersten Jahr wurde die Projektentwicklung in
»25. Dezember« durch einen Familienkonflikt so behindert,
dass sich leider keine Perspektive für ein weiteres Engagement
ergab. Daher verlagerte sich die Arbeit in die benachbarte Region
»Tigua« mit dem Schwerpunkt im Ort »Casa Quemada«
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